3. August 2010

Gedanken zum Thema SEO

Filed under: Google und Co,Suchmaschinenoptimierung — ariovist @ 09:17

Das Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es bekanntlich seine Website soweit zu optimieren, das diese für die relevanten Keywords möglichst auf Platz eins der SERPs wiederzufinden ist. Bedeutet das dass es vorbei ist wenn man dies geschafft hat? Die Antwort liegt auf der Hand und ich müsste es sicherlich an dieser Stelle nicht schreiben… ich mach es trotzdem: NEIN! Warum nicht? Ganz einfach, so wie Sie es auf Platz eins der SERPs geschafft haben, genauso wird ihre Konkurrenz versuchen Sie von dem selbigen zu verdrängen. Es kann auch passieren das Sie von Platz eins verdrängt werden ohne das Konkurrenten Ihre Websiten weiter optimieren. Wie das, werden sich vielleicht einige Fragen. Auch hier liegt die Antwort auf der Hand, so wie Sie Ihre Website für die Suchmaschine optimieren, so versucht auch Google den Algorithmus Ihrer Suchmaschine für den Benutzer zu optimieren.

Dabei werden neue Faktoren für die Berechnung der SERPs hinzu kommen, wie dies zum Beispiel schon mit der Beachtung der Websiteleistung der Fall ist. Die Klickrate oder auch die Absprungrate sind Faktoren die eventuell in Zukunft von Google mit einbezogen werden könnten oder vielleicht auch schon werden, an dieser Stelle kann man im Grunde endlos spekulieren und Vermutungen aufstellen, dies zeigen auch endlose Diskussionen im Internet. Andere Faktoren wie zum Beispiel der PageRank könnten an Relevanz verlieren da er in der Vergangenheit einer der Faktoren war der am häufigsten manipuliert wurde, indem einfach Backlinks eingekauft wurden. An dieser Stelle möchte ich aber darauf Aufmerksam machen das Google das Problem damals erkannt hat und solche Links nach einem bestimmten Muster entlarvt. Werden solche Links erkannt hat dies meist eine Abstrafung zur Folge. Auch wenn ich annehme das der PageRank in der Zukunft noch mehr an Relevanz verliert, so ist er doch noch lange nicht tot, denn wenn ich mir die SERPs so ansehe dann gibt es immer wieder Seiten die mit weniger Keywordrelevanz weiter oben zu finden sind, als Seiten mit größerer Relevanz.

Mit Keywordrelevanz meine ich keine sinnlose Anhäufung von Keywords, also Spam, sondern guten hochwertigen Content. Leider besteht auch hier von Google noch Optimierungsbedarf, denn viel zu oft findet man in den SERPs Seiten die einfach nur Keyword-Spam betreiben. Dies führt dazu das konkurrierende Websites die mit den gleichen Keywords angeln sich oftmals mit Spam übertrumpfen. Aber auch hier gilt, wird man von Google erwischt, wird man abgewertet.

Wie ich bereits oben erwähnt habe optimiert Google ihren  Algorithmus um den Suchmaschinennutzern die möglichst beste Qualität bei den SERPs zu liefern. Realisiert wird das mit dem besagten unbekannten Algorithmus. Man weiß nur eins, Google möchte mit Ihrem Algorithmus den User simulieren. Also ist es doch am sinnvollsten eine Website nicht für die Suchmaschine zu optimieren sondern für den User. Diese Erkenntnis ist nicht neu und schon gar nicht von mir, aber ich möchte Sie an dieser Stelle erwähnen. Wer sich daran hält wird langfristig Erfolg haben.

Also möchte ich abschließend nur eins sagen: Tragt mit eurer Website was zur Community bei oder baut euch mit sinnvollem und interessanten Content eine eigene Community auf. Damit wäre euch eine guter Platzierung in den SERPs und ordentlich Traffic auf der Website fast sicher, aber dafür gibt es natürlich auch keine Garantie, aber wenn ihr euch daran haltet müsst ihr kein Keywordspamming,  PageRank-Scuplting oder Link-Shopping betreiben, denn mit einer funktionierenden Community werden die für die Suchmaschinen relevanten Parameter homogen wachsen und ihr müsst euch nur noch um den Feinschliff kümmern ;-)

16. Juli 2010

Google zeigt die begeistertsten WM-Länder

Filed under: Google und Co — ariovist @ 18:30

Auf dem offiziellen Google-Blog hat Google die Suchanfragen der einzelnen WM-Länder während der WM-Partien ausgewertet. Dabei hat man festgestellt das die Suchanfragen der jeweiligen Länder teilweise stark zurückgingen und nur in der Halbzeit wieder anstiegen. Exemplarisch hat man jeweils eine Grafik des spanischen Suchverhaltens während der Partie zwischen Spanien und Chile und des brasilianischen Suchverhaltens zwischen Brasilien und Nordkorea dargestellt. Vor allem während des brasilianischen Spieles brachen die Anfragen drastisch ein.

Eine weitere Grafik bei Google zeigt in welchem WM-Land die Suchanfragen während der WM am meisten einbrachen. Den ersten Platz in dieser Statistik belegt Brasilien, gefolgt von Deutschland und den Niederlanden. Weltweit brachen die Suchanfragen logischerweise im Finale am meisten ein, in dieser Statistik befinden sich auch 4 deutsche Spiele: Deutschland gegen England auf Platz 2, Argentinien gegen Deutschland auf Platz 3, Deutschland gegen Spanien auf Platz 5 und Uruguay gegen Deutschland auf Platz 9. Desweiteren hat David Villa am Meisten seinen Weg in den Google Suchschlitz gefunden, gefolgt von Thomas Müller, Diego Forlán und Wesley Sneijder.

Diese Statistiken sind zwar nicht wirklich überraschend aber dennoch sehr interessant und sicher auch der Grund warum der Traffic auf vielen Seiten während der Fußball Weltmeisterschaft zurückgegangen ist, außer natürlich die Seiten die über die WM berichtet haben.

28. Mai 2010

Google macht das Internet schnell

Filed under: Google und Co,Suchmaschinenoptimierung — ariovist @ 22:10

Habt ihr nicht auch manchmal das Gefühl, dass das Internet einfach nicht schneller geworden ist? Dieses Gefühl beschleicht mich nicht immer, aber ab und an treffe ich auf Seiten die mich glauben lassen ich surfe immer noch mit einem 56k Modem im Internet und nicht mit meinem 16MBit Zugang.

Diejenigen unter die eine dieser nicht wirklich schnellen Seiten betreiben haben zukünftig wahrscheinlich ein Problem, denn Google beachtet demnächst bei der Anzeige der Suchergebnissen auch die Ladezeit einer Website. D.h. wer eine schnelle Seite sein Eigen nennt hat nichts zu befürchten. Die durchschnittliche Ladezeit einer Website kann man in den Google Webmastertools unter „Website-Leistung“ einsehen. Für Google ist eine Ladezeit von unter 1.5s schnell, ich denke aber wessen Seite 2s braucht, sollte dennoch kein Problem haben. Für alle Anderen gilt es zu schauen wo man etwas Zeit einsparen kann. Zur Analyse der Ladezeit kann ich die Google Chrome Extension Speed Tracer und Für den Firefox YSlow oder Page Speed empfehlen, letzteres benötigt das Plug-In Firebug, welches aber alle Webentwicklern bekannt sein sollte.

Für mich ist der Schritt, der Einbeziehung der Ladezeit einer Website bei den Suchergebenissen, auf jeden Fall eine richtige und auch wichtige Maßnahme um das Internet etwas schneller zu machen. Vor allem weil sich immer mehr Anwendungen ins Internet verlagern und da ist es schon eine feine Sache wenn diese Anwendungen auch annähernd so schnell laufen wie eine Desktop-Anwendung, zumal mit Google Chrome OS ja auch der Weg gegangen Wird den Desktop ins Internet zu verlagern.

Abschließende möchte ich darauf hinweisen, dass man bei allen Optimierungsmaßnahmen immer die Richtlinien für Webmaster beachten sollte.